Markus Schulz

Der deutsche Football befindet sich einmal mehr in einer schweren Krise. Dass es so weit gekommen ist, dass sich mehrere Teams in einer gemeinschaftlichen Aktion gegen einen aktiven Spielbetrieb entschieden und insgesamt 10 von 16 Vereinen für eine Meisterschaft der höchsten deutschen Spielklasse nicht zur Verfügung stehen, hat auch Gründe, die über die Frage "spielen oder nicht" hinausgehen - es ist längst ein Politikum geworden und eine Rebellion gegen das Gebahren des Dachverbandes AFVD.
Kürzlich unterhielt ich mich noch mit einem TOUCHDOWN24-Redakteur darüber, welches Team der Favorit für den First Overall Pick 2021 ist. Auch um ihn zu ärgern, der Kollege ist bekennender Fan der New York Jets, nannte ich die Gang Green meinen Favoriten. Bei genauerer Betrachtung kann es aber nur ein Team geben, dass schon jetzt der Verlierer der Saison ist. Der First Overall Pick 2021 ginge entsprechend konsequent an die Washington Ex-Redskins.
Der AFVD will eine Saison auf Gedeih und Verderb durchziehen, vielen Vereinen steht das Wasser bei weiterem Ausharren bis zum Hals. Dass der Verband offenbar die Ansicht vertritt “Warten kostet nichts“, zeigt, wie weit sich der AFVD von seinen Mitgliedern entfernt hat.
Joe Burrow geht an eins zu den Cincinnati Bengals, doch dahinter wird es wild. Der Mock Draft von TOUCHDOWN24.
Die Corona-Krise hält die Welt und damit auch den deutschen Football-Sport in Atem. Der vom AFVD anvisierte Starttermin für die GFL und GFL2 zu Pfingsten, also Ende Mai, ist nicht mehr zu halten.
Der Football-Landesverband Rheinland-Pfalz (AFCV RLP) hat den Spielbetrieb für die Saison 2020 offiziell ausgesetzt. Damit prescht ein Verband vor und sorgt für Chaos.
Mit Spannung war die Erklärung der Bundesregierung zum weiteren Umgang mit Covid-19 am gestrigen Mittwoch erwartet worden. Die Sportwelt und mit ihr der deutsche Football sind seit nunmehr einem Monat zum Stillstand verdammt.
Und sie haben es schon wieder getan. Erneut hat eine NFL-Franchise einen Runningback sehr teuer bezahlt. Wenigstens ist es Christian McCaffrey.
Carsten Dalkowski ist für klare Worte bekannt und macht den Football-Vereinen in Deutschland wenig Hoffnung, sofern sie auf Verbandshilfe in der Corona-Krise hoffen.
Jadeveon Clowney ist, lässt man die gängigen Quarterback-Namen wie Cam Newton oder Jameis Winston mal raus, der wahrscheinlich größte Name unter den verfügbaren Spielern im Free-Agent-Markt.

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