Montag, 22 Oktober 2018 10:00

Review: Oregon @ Washington State 20:34

geschrieben/veröffentlicht von/durch Moritz May
Im Topspiel der PAC-12 North trafen die von Star-Quarterback Justin Herbert angeführten Oregon Ducks auf die Washington State Cougars. Dieses Spiel entscheidet wohl über die Chancen der beiden Teams, die PAC-12 North zu gewinnen.

Zudem geht es für beide Teams um die letzten Playoff Chancen, haben sie doch beide bereits eine Niederlage einstecken müssen.

Das Spiel begann gut für Washington State. Im ersten Drive marschierten die Cougars nach einem 38 Yards Kickoff Return 49 Yards bis an die 11 Yard Line der Ducks. Dort warf Washington State QB Gardener Minshew allerdings eine Interception, abgefangen von Sophomore Cornerback Deommodore Lenoir. Nachdem die Offense der Ducks jedoch von den Cougars gestoppt werden konnte übernahm die Offense der Cougars wieder die Kontrolle über den Ball. Die ersten Punkte der Partie wurden von Washington State Runningback James Williams erzielt. Das interessante an diesem Play: Der Ball wurde von einem Wide Receiver gesnappt. Die Offensive Line stellte sich zwar wie im Play davor auch an den linken Hashmarks auf, jedoch befand sich der Ball an den rechten Hashmarks bei einem WR der den Ball dann auf die andere Seite des Feldes zu Quarterback Menshew snappte. Jedoch war nicht dieser interessante Playcall verantwortlich für den Erfolg dieses Runs. Vielmehr war es die individuelle Klasse von James Williams. Die Defense der Ducks hatte den Runningback eigentlich nach 3 Yards schon gestoppt, jedoch schaffte es Williams sich aus einem Tackle zu befreien und anschließend den ersten Touchdown der Partie zu erzielen. Die Offense der Ducks war in den folgenden Drives komplett abgemeldet. In der kompletten ersten Hälfte konnten die Ducks nur magere zwei First Downs erzielen, während die Cougars Drive um Drive den Weg in die Endzone fanden. Halbzeitstand 0-27. Dieses eigentlich schon entschiedene Spiel nahm in der zweiten Hälfte jedoch noch einmal Fahrt auf, als es auch die Ducks Offense endlich schaffte Punkte auf der Scoreboard zu bringen. Justin Herbert erzielte den ersten Oregen Touchdown bei einem Scramble in die Endzone als die Ducks ein viertes Down ausspielten. Anschließend konnten die Cougars von der Ducks Defense nach nur drei Plays wieder von Platz geschickt werden. Auch in der zweiten Possesion Oregons in der zweiten Hälfte brachten sie Punkte aufs Scoreboard. Kicker Adam Stack erzielte ein Field Goal aus 32 Yards. Im folgenden Drive Washington States war es erneut Deommodore Lenoir, der einen Pass von Quarterback Minshew intercepten konnte. Die Oregon Offense wirkte im zweiten Teil der Partie wie ausgetauscht und erzielte erneut einen Touchdown. Justin Herbert fand Reciever Jaylon Redd vollig frei in der Endzone. Damit hat Herbert nun in 22 aufeinanderfolgenden Partien jeweils mindestens einen Passing Touchdown erzielt. Der Oregon Defense gelang es erneut keine Punkte zuzulassen und ein erneutes Fieldgoal Oregons machte das Spiel anschließend wieder zu einem One Score Game. Da aber auch die Offense der Cougars wieder zu sich fand und Gardener Minshew mit einem 22 Yard Pass ebenfalls sieben Punkt aufs Board brachte, stand es 3:34 vor Schluss 20-34 für die Washington State Cougars. Erneut übernahm die Offense um Justin Herbert den Ballbesitzt. Die Defense der Cougars schaffe es jedoch die Ducks bei einem 4th & 18 nicht die First Down Markierung erreichen zu lassen. Anschließend konnte abgekniet werden und die Cougars hatten allen Grund zum Feiern.



So stark die Offense der Ducks in der zweiten Hälfte der Partie wirkte, so harmlos war sie in der ersten. Nachdem man in der ersten Halbzeit nur zwei first Downs erreichen konnte, war das Spiel eigentlich bereits verloren. Zwar bewiesen die Ducks mit ihrer Aufholjagd Moral, jedoch reicht Moral alleine nicht, um erfolgreich zu sein. Washington State Quarterback Gardener Minshew spielte, ungeachtet seiner zwei Interceptions, ein starkes spiel und nutzte die Lücken, welche ihm die Oregon Secondary zweifelsfrei Bot gekonnt aus. Die Ducks haben diese Partie und damit auch ihre Chancen auf die PAC-12 Championship zweifelsfrei in der ersten Halbzeit verloren. Es zeigt sich ganz klar, dass in Oregon noch einiges an Arbeit zu tun ist, bis die Ducks zu einem wirklich ernsthaften Contender in einer starken PAC-12 werden.

Performance der Draft Prospects:

Oregon:

Quarterback Justin Herbert: Wirkte in der ersten Halbzeit der Partie überfordert. In der zweiten Halbzeit starke Performance trotz des enormen Drucks. Zeigte wie sein ganzes Team gute moral bei der Aufholjagd in der zweiten Halbzeit. Bewies, dass er die Geduld hat nichts zu erzwingen, nimmt lieber einen Sack, als eine Interception zu riskieren.
Edgerusher Jales Jelks: Erziele sieben Total Tackles. Jedoch keines für einen Raumverlust. Zu ineffektiv bei Blitzen. Muss dringend an seinen Passrush Moves arbeiten.
Center Jake Hanson: Gute Arbeit im Passblocking. Ließ keinen Sack zu. Machte wie seine komplette Offensive Line einen schlechten Job im Runblocking (nur 2,4 Yards per Carry).

Washington State:

Offensive Tackle Andre Dillard: Spielte sehr unauffällig. Machte keine Fehler. Solides Spiel.

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