Dienstag, 30 Oktober 2018 21:33

Game of the Week – Review: #9 Florida @ #7 Georgia 17-36

geschrieben/veröffentlicht von/durch Markus Schulz
Die Georgia Bulldogs sind zurück im Playoff Race – falls sie denn jemals weg waren. Am Samstag trafen im Ben Hill Griffin Stadium in Florida die beiden Top-Teams der SEC-South aufeinander.
Für beide war es das erste Spiel nach der Bye Week. In einem Überraschend klaren Spiel gewannen die Georgia Bulldogs mit 17 – 36 und fuhren einen verdienten Auswärtssieg ein.

Als am Samstag um 21:30 deutscher Zeit die Bulldogs auf die Gators trafen standen die Zeichen klar auf ein enges Spiel mit vielen Führungswechseln. Es trafen zwei starke Offensivabteilungen zweier Top 10 Teams aufeinander. Jedoch gelang es der Georgia Defense die Gators nur bei 275 Yards total Offense zu halten und forcierte drei Turnover (eine Interception und zwei Lost Fumbles), was letztendlich ausschlaggebend für den Sieg der Bulldogs war. Insbesondere die Pass Defense der Bulldogs überzeugte in dieser Partie. So konnte der Quarterback der Gators – Sophomore Feleipe Franks - bei nur Fünf Yards pro Pass gehalten werden.

Die erste Defensive Duftmarke der Partie hinterließ Sophomore Cornerback Richard LeCounte, als er im ersten Drive der Gators nach einem starken zwölf Yard Run von Runningback Jordan Scarlet ein Fumble für 13 Yards in der Hälfte der Gators zurücktrug. Die Offense der Bulldogs war anschließend ebenfalls direkt zur Stelle und erzielte -nachdem sie bereits in ihrem ersten Drive durch ein Field Goal drei Punkte aufs Board brachte- einen Touchdown der zur 0 – 10 Führung führte. Nach nur drei Plays fand Sophomore Quarterback Jake Fromm seinen Wide Reciever Jeremiah Holloman bei 3rd & 13 für einen Touchdown. Im anschließenden Drive der Gators ließ die Defense der Bulldogs erneut ihre Muskeln spielen, als Cornerback Tyrique McGee einen Pass von Quarterback Feleipe Franks intercepten konnte. Jedoch gelang nun auch der Gators Defense endlich ein Stopp. So konnte die Florida Defense die Bulldogs nach nur drei Plays wieder zurück auf die Bank schicken. Im Anschließenden Drive der Gators –welcher mit 14 Plays ihr längster und zudem auch bester in der ganzen Partie war- konnte die Offense um Quarterback Feleipe Franks zum ersten Mal in dieser Partie ihr Potential aufzeigen. Man marschierte innerhalb von sieben Minuten 76 Yards über das Feld und beendete den Drive mit Quarterback Draw durch die Mitte mit einem Touchdown.

Im Opening Drive der zweiten Hälfte gelang es Florida zum ersten und einzigen mal in der Partie die Führung an sich zu reißen. Nach einem starken 51 Yard Kickoff Return von Sophomore Reciever Kadarius Toney benötigten die Gators nur drei Plays, bis ein Pass von Franks Wide Reciever Freddie Swain in der Endzone fand. Jedoch hatte Georgia im darauf folgenden Drive die passende Antwort parat. Als Jake Fromm mit einem zwölf Yard Pass WR Jeremiah Holloman fand, erzielten auch sie einen Touchdown und holten sich damit die Führung zurück. Nach diesem Touchdown hatte die Georgia Defense die Gators vollkommen im Griff. So ließ die Bulldogs Defense im vierten Quarter nur noch ein Field Goal zu und forcierte zudem noch ein Fumble, welches die Georiga Offense direkt in Field Goal Nähe brachte. Auf der anderen Seite des Balles fanden die Bulldogs durch zwei Touchdowns und ein Fieldgoal noch drei Mal den Weg auf das Scoreboard. Dies führte Schlussendlich zum Endstand von 17 – 36.

Florida vergab ihre Chancen das Spiel zu gewinnen, als sie zu Beginn der zweiten Halbzeit keine Antwort auf die Offense der Bulldogs fand. Waren sie doch, vor allem gegen Ende der ersten Halbzeit, offensiv wie defensiv einen ebenbürtiger Gegner, so fanden sie im zweiten Durchgang keine Antworten mehr auf die Defense der Bulldogs. Insgesamt konnten die Gators nur 275 Yards Raumgewinn im Gesamten Spiel erzielen, 200 Yards weniger als ihr Durchschnitt. Dieses Florida Team braucht wohl noch ein Jahr, um ganz oben angreifen zu können. Georgia hingegen hat gezeigt, dass sie nach wie vor ein heißer Kandidat auf die Playoffs sind.



Performance der Draft Prospects:

Georgia:

  • WR Terry Godwin: Ein eher unauffälliges Spiel des kleinen, wenigen Receiver. Eine Reception für 24 Yards steht im zu Buche.
  • WR Demetris Robertson: Inactive.
  • WR Riley Ridley: Zwei Catches für 37 Yards. Machte ein solides Spiel, muss jedoch lernen, seinen großen Körper besser einzusetzen.
  • CB DeAndre Baker: Der bärenstarke Cover-Corner spielte eine sehr unauffällige Partie. Ein Tackle, keine Passdeflection.
  • K Rodrigo Blankenship: Drei Fieldgoals bei drei Versuchen. Dazu auch alle drei Extrapunkte verwandelt.
Florida:

  • WR Tyrie Cleveland: War das ganze Spiel über eigentlich kein Faktor. Nur zwei Catches für zehn Yards sprechen eine deutliche Sparche. Es gelang ihm nicht, die nötige Separation von den Cornerbacks zu bekommen.
  • RB Jordan Scarlet: Eigentlich ein soldies Spiel vom Runningback. 8 Carries für 56 Yards. Muss jedoch beim Fumble bessere Ballsicherheit beweisen. Bekam jedoch weniger Carries als in den Wochen davor, was jedoch auch Gameskript- und Ergebnisbegründet sein kann.
  • OT Jawaan Taylor: Gutes Spiel von ihm und der ganzen Gators offensive Line. Hatte keine Probleme gegen den Edgerush der Bulldogs.
  • OG Martinez Ivey: Ebenfalls gutes Spiel vom Guard. Zeigte sein Talent bei Inside Zone Runs.
  • DT CeCe Jefferson: Hatte Probleme gegen die starke Georgia OLine. Nur drei Tackles und davon nur eines für Raumverlust. Muss besser von Blockern loskommen.
  • EDGE Jabari Zuniga: Einer der wenigen Aktivposten in der Florida Defense. Acht Tackles, davon 0,5 for Loss und ein Quarterback Pressure stehen ihm am Ende der Partie zu Buche. Machte das Beste aus seinem Snapshare.

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